Gesundheit:Fuchsbandwurm

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Der Fuchsbandwurm ist ein Parasit, der nicht nur den Fuchs befällt. Neben Kleinnagern, die immer in die Infektionskette einbezogen sind, können auch Katzen, in selteneren Fällen Hund und Mensch betroffen sein. Der Mensch muss Bandwurmeier über den Mund aufnehmen, um sich zu infizieren. Im Entwicklungszyklus des Fuchsbandwurms ist er ein Fehlzwischenwirt, weil er die Infektion nicht an einen Endwirt weitergeben kann. In seinen Organen findet aber - wie bei echten Zwischenwirten - eine Finnenentwicklung statt. Vornehmlich Leber und Lunge werden befallen. Dabei entsteht ein Netzwerk von Schläuchen, das diese Organe weitgehend zerstört. Für den Zwischenwirt Mensch ist die Fuchsbandwurm-Infektion daher sehr gefährlich. Eine Heilung ist kaum möglich.

Die Vermeidung von Infektionsrisiken ist besonders wichtig. Bodennah wachsende Früchte wie Beeren und Pilze können mit Bandwurmeiern behaftet sein und sind dadurch eine mögliche Ansteckungsquelle für den Menschen. Sie sollten niemals ungewaschen, am besten gekocht, verzehrt werden.

Allerdings deuten neuere Untersuchungen auf eine eher geringe Gefahr durch bodennah wachsende Lebensmittel hin (Siehe auch Vorbeugung). Der Mensch ist in Gefahr, wenn er Haustiere (Katzen, Hunde) liebkost, die Mäuse gefressen haben. Daher sind auch regelmäßige (alljährliche) Wurmkuren bei diesen Haustieren empfehlenswert.

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