Roggen-Müslibrot

aus dem Koch-Wiki (kochwiki.org)
Wechseln zu:Navigation, Suche
Roggen-Müslibrot
Roggen-Müslibrot
Zutatenmenge für: 1 bzw. 2 Laibe je nach Größe
Zeitbedarf: Zubereitung: 20 Minuten + Gehzeit (1): 1 Stunde + Gehzeit (2): ab 12 Stunden + Gehzeit (3): 1 Stunde + Gehzeit (4): 1 Stunde + Backzeit: ca. 30 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: mittel

Roggenmehl ist ein ideales Mehl für länger haltbares Brot und Gebäck. Etwas aufwändiger in der Zubereitung, sollte der Sauerteig nicht aus dem Supermarkt stammen, schmeckt aber würzig und delikat. Verbacken mit Rosinen, Nüssen, Flocken und Weizenmehl ist das Roggen-Müslibrot eine sehr gute Grundlage für ein nettes Frühstück oder einfach als Snack mit Butter.

Zutaten[Bearbeiten]

Getreidemischung[Bearbeiten]

Weitere Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten]

  • Das Mehl wiegen und in den Schlagkessel sieben.
  • Zuerst in dünne Scheiben, dann in Streifen schneiden.
  • Alle Zutaten genau abwiegen.
  • Das Mehl in den Kessel sieben.

Tag 1[Bearbeiten]

  • Die Hefe in etwas Wasser aufweichen
  • Das Roggenmehl abwiegen, sieben und beiseite stellen.
  • Das Weizenmehl ebenso abwiegen und in den Schlagkessel sieben.
  • Den Zucker und das Salz unter das Mehl mischen.
  • In der Mitte des Mehls eine Mulde freischieben.
  • Die Hefe mit dem Wasser in diese Mulde geben und mit wenig Mehl bestäuben.
  • Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und das Dampferl an einem warmen Ort etwa 15 Minuten gehen lassen.

Teig[Bearbeiten]

  • Das Olivenöl, den Sauerteig und das Roggenmehl zum Dampferl geben.
  • Mit der Hand oder der Küchenmaschine alle Zutaten zu einem geschmeidigen, sich von der Schüssel lösenden Germteig abschlagen.
  • Den Teig mit einem Küchentuch oder Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort, abgedeckt, für etwa eine Stunde gehen lassen bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat.
  • Hat sich der Teig verdoppelt nochmals kräftig durchkneten, zu einer Kugel formen und erneut in eine mit Mehl ausgestreute Schüssel geben.
  • Den Teig erneut abdecken und mindestens zwölf Stunden, am besten über Nacht an einem warmen Ort rasten lassen.

Getreidemischung[Bearbeiten]

  • Die Flocken abwiegen und in eine Schüssel geben.
  • Das Wasser untermischen und die Flocken über Nacht quellen lassen.

Tag 2[Bearbeiten]

  • Den Teig nochmals durchkneten und die Müslimischung darauf verteilen.
  • Die Mischung gleichmäßig in den Teig einarbeiten.
  • Den Brotteig mit einem Küchentuch oder Klarsichtfolie abdecken und für eine weitere Stunde gehen lassen
  • Das Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Nach dem erneuten Aufgehen, den Hefeteig aus der Schüssel nehmen und zu einem länglichen Brotlaib formen.
  • Mit einem scharfen Messer rautenartig leicht einschneiden.
  • Erneut abdecken und eine weitere Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Fertigstellung[Bearbeiten]

  • Während des letzten Mals Gehen, das Backrohr bei Ober- und Unterhitze oder bei Umluft auf volle Hitze vorheizen.
  • Unterdessen eine Auffangschale auf den Boden des Backrohrs schieben.
  • Hat das Backrohr seine höchste Hitze erreicht, das Brot auf mittlerer Schiene, unter möglichst kurzem Öffnen der Ofentüre in das vorgeheizten Backrohr schieben.
  • Sofort eine Tasse Wasser in die Auffangschale leeren und um den Wasserdampf im Rohr zu behalten diese sofort verschließen.
  • Nach ca. fünf Minuten die Temperatur auf 180 - 200 °C zurückdrehen und für weitere 20 bis 30 Minuten goldbraun gar backen (das Brot muss beim Klopfen auf den Boden hohl klingen).
  • Das fertig gebackene Brot aus dem Backofen nehmen und sofort mit kaltem Wasser bepinseln (bring einen schonen Glanz der Kruste).
  • Vom Backblech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  • Dann aufschneiden und mit einem Brotbelag nach Wahl genießen.

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

  • Angegebene Getreidemischung durch ein fertig im Supermarkt erstandenes Müsli ersetzten.
  • Zusätzlich/oder andere Nüsse und Trockenfrüchte verwenden.