Rotkohl mit Äpfeln

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Rotkohl mit Äpfeln
Rotkohl mit Äpfeln
Zutatenmenge für: 6–8 Personen
Zeitbedarf: Vorbereitung: 20 Minuten + Kochzeit: min. 90 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Rotkohl mit Äpfeln, einmal nicht aus der TK-Packung, sondern nach einem niederländischen Rezept von 1851.

In neuzeitlichen Rezepten für Rotkohl kommt Zucker dazu und nach dem Kochen noch ein Schuss Essig. In diesem Gericht wird das Rübenkraut mit dem Essig zusammen mit dem Kohl gekocht.

Außerdem wird der Kohl viel länger gekocht als heute üblich; mindestens 1,5 Stunden (im Kochbuch steht 4 Stunden!). Der Schuss Essig im Rotkohl sorgt übrigens dafür, dass der Rotkohl auch wirklich rot bleibt und nicht zu Blaukraut wird.

Ein ganzer Rotkohl und drei Äpfel sind mehr als genug, aber zum Glück kann man dieses Gericht hervorragend einfrieren. Rotkohl gewinnt an Geschmack, wenn er lange gekocht wird. Bei kürzerem Kochen bleibt der Kohl hart.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten]

  • Den Rotkohl vierteln und den Strunk entfernen.
  • Den Kohl in dünne Streifen schneiden oder hobeln und diese im Sieb unter fließendem Wasser abspülen.
  • Die Äpfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel zerstückeln.
  • Ob die Äpfel geschält werden, bleibt dem eigenem Geschmack überlassen. Dann aber vorher waschen.

Fertigstellung[Bearbeiten]

  • Alle Zutaten (außer Stärke und Salz) in einen passenden Topf geben.
  • Zum Kochen bringen, den Deckel auf den Topf legen und auf niedrigste Stufe stellen.
  • Mindestens anderthalb Stunden schmoren.
  • Wenn noch viel Flüssigkeit im Topf ist, dann kann diese mit Stärke oder einem anderen Stärkemehl gebunden werden.
  • Das Salz wird erst im letzten Moment zugefügt, sonst verfärbt sich der Kohl ins Blaue.

Aufbewahren[Bearbeiten]

  • Das Gericht hält sicher drei Tage im Kühlschrank. Es lässt sich gut aufwärmen, aber auch einfrieren.

Beilage zu[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

coquinaria.nl (Originaltext des Rezepts und kulturhistorische Einleitung) niederländisch, englisch