Apfel-Zimtwürfel

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Apfel-Zimtwürfel
Apfel-Zimtwürfel
Zutatenmenge für: ca. 80 Stück
Zeitbedarf: ca. 1,5 Stunden
Hinweise: Enthält Alkohol: ja Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Fein gefüllt mit Äpfeln, Rosinen und Zimt sowie Nelkenpulver schmecken die in einem Mürbeteig aus Dinkelmehl eingehüllten Apfel-Zimtwürfel und erinnern ein wenig an Bratäpfel, die ja gerade in der Winterzeit ihre Hochsaison feiern.

Zutaten[Bearbeiten]

Dinkelmürbeteig[Bearbeiten]

Apfel-Zimtfüllung[Bearbeiten]

Garnitur[Bearbeiten]

weitere Zutaten[Bearbeiten]

  • 1 Ei (Klasse "Large)

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

Vorbereitung Dinkelmürbeteig[Bearbeiten]

  • Das Mehl abwiegen und sieben.
  • Die Butter in grobe Würfel schneiden.

Dinkelmürbeteig[Bearbeiten]

  • Das Mehl sieben und mit dem Zucker sowie dem Mark der Vanilleschote und etwas Salz vermengen.
  • In die Mitte eine kleine Mulde drücken und die Eier einfüllen.
  • Die in Würfel geschnittene Butter auf dem Mehl verteilen.
  • Zügig zu einem glatten Teig verkneten.
  • Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingewickelt für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Siehe auch einen Mürbeteig herstellen.
  • Das Mehl in den Schlagkessel geben und eine Mülde eindrücken.

Vorbereitung Apfel-Zimtfüllung[Bearbeiten]

  • Die Schale der Zitrone abreiben und danach auspressen.
  • Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und dann fein blättrig schneiden.
  • In eine Schüssel geben und sofort mit dem Zitronensaft beträufeln (verhindert die Oxidation der Frucht und somit das Braunwerden).
  • Die Butter erhitzen und flüssig werden lassen.

Apfel-Zimtfüllung[Bearbeiten]

  • Zimt, Zitronenabrieb sowie den Zucker mit der flüssigen Butter verrühren.
  • Den Rum sowie die Sultaninen unter die Äpfel heben.
  • Zum Schluss die Buttermischung unterrühren und die Äpfel für etwa 30 Minuten marinieren lassen.

Keksboden[Bearbeiten]

  • Das Backrohr bei Ober- und Unterhitze auf 190 °C, bei Umluft auf 180 °C vorheizen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und dritteln.
  • Zwei Drittel auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz etwa fünf mm dick ausrollen.
  • Den Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.
  • Die Teigplatten mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit beim Backen entstehende Luft entweichen kann.
  • Den Keksboden im vorgeheizten Backrohr auf mittlerer Schiene bei Ober- und Unterhitze mit 190 °C, oder alle Bleche bei Umluft mit 180 °C für etwa sieben Minuten hellbraun anbacken.
  • Aus dem Backrohr nehmen und kurz abkühlen lassen.

Apfel-Zimtwürfel[Bearbeiten]

  • Das letzte Drittel des Teiges zu einigen dünnen Rollen formen.
  • Den abgekühlten Boden fingerdick mit der Apfelmasse bestreichen.
  • Die Teigschlangen gitterförmig auf der Füllung auslegen.
  • Das Ei gut mit der Milch verquirlen und die Apfel-Zimtwürfel-Masse damit bepinseln.
  • Für die Garnitur mit den Apfelchips bestreuen.
  • Im noch heißen, vorgeheizten Backrohr auf mittlerer Schiene bei Ober- und Unterhitze mit 190 °C, oder alle Bleche bei Umluft mit 180 °C für weitere zehn Minuten goldbraun backen.
  • Aus dem Backrohr nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Vollendung[Bearbeiten]

  • Für die Garnitur die dunkle Schokolade mit der Butter über Wasserbad schmelzen lassen.
  • Die Haselnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten (Vorsicht, verbrennen plötzlich schnell!)
  • Den Dressiersack mit der dunklen Schokolade füllen und die Füllung gitterförmig auf die Apfel-Zimtwürfel dressieren.
  • Sofort mit den gehackten und gerösteten Haselnüssen bestreuen und erkalten lassen.

Lagerung[Bearbeiten]

  • Gut gekühlt und richtig gelagert halten die Apfel-Zimtwürfel ca. eine Woche, schmecken aber immer noch am besten, je frischer sie sind.
  • Am besten im Kühlschrank und in einer luftdichten Dose aufbewahren. Einzelne Schichten von Würfeln mit Pergamentpapier trennen.

Tipp[Bearbeiten]

  • Die Vanilleschote nicht entsorgen, sondern mehrmalig für Vanillemilch weiter verwenden.
  • Danach abwaschen, trocken tupfen und in ein mit Zucker oder Salz gefülltes Einweckglas stecken und eigenen Vanillezucker bzw. Vanillesalz für Fleisch, Fisch, usw. herstellen.

Beilagen[Bearbeiten]

Als Beilage oder Dekoration zu[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]